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09.04.2007 Zumindest in Russland. Am 16. März traf der russische Sportminister die bahnbrechende Entscheidung und brachte das Land somit in eine Vorreiterrolle. Während überall sonst die Diskussion nur zwischen Glückspiel oder Geschicklichkeitsspiel geht, ist die Ansage der Russen eindeutig und isoliert Poker somit von den Glückspielgesetzen. Im November des Vorjahres hatte das russische Parlament ein sehr restriktives Casinogesetz erlassen. Das Land wird in vier Zonen aufgeteilt und nur eine gewisse Anzahl von Casinos sollte eine Lizenz erhalten. Grund dafür ist, dass die Russen zu gerne und vor allen Dingen über die Maßen spielen. Hinzu kommt noch die Kriminalitätsrate, die sehr hoch war. Denn in Russland sperrten manche Casinos schneller zu, als andere eine Runde Poker spielen. Mit dem Gesetzesbeschluss nun, dass Poker ein Sport ist, treffen all diese Casinoregeln nicht mehr auf das Kartenspiel zu. Zumindest im Bereich des Turnierpokerns. Zu verdanken haben das die Russen vorwiegend einem Mann Dmitry Lesnoy. Er ist ein äußerst bekannter und beliebter Turnierdirektor und steht an der Spitze der Russian Sport Poker Federation. Diese hatte sich nach Inkrafttreten des Casinogesetzes gebildet. Das Ziel dieser Vereinigung ist das selbe wie von vielen anderen in anderen Ländern Poker fördern, einheitliche Regelungen, korrekt ablaufende Turniere mit guten Strukturen usw. Dennoch, was der russischen Vereinigung gelungen ist, darauf müssen andere noch warten und vielleicht ist das Warten auch vergeblich. Aber vielleicht wird Russland das neue Poker-Mekka und Moskau die Hauptstadt der Pokerwelt? Soweit wird es nicht kommen, aber Fakt ist, dass Russland hier eindeutig eine Vorreiter-Rolle übernommen hat. Quelle: ISA-Casinos |
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