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30.09.07 Auf der Pokertour gibt es 2 Orte, an den ich durchaus ständig leben könnte; einer davon ist Barcelona und der andere Wien!!! Knapp 2 ½ Wochen werde ich jetzt hier verbringen, in einem Hotel, das einen Topstandard zum echten Mittelklassepreis bietet, fantastischer Wellnessbereich, kostenloses Highspeed-Internet, selbst Premiere TV ist inklusive. Zum Concord Card Casino sind es nur 5 Autominuten und hier erwarten mich die besten Dealer der Welt, eine Turnierorganisation, an der sich die Harrahs Gruppe ruhig mal ein Beispiel nehmen könnte. Pokern vom Feinsten ist angesagt! Seit 10 Jahren komme ich hierher und bin regelmäßiger Gast bei den internationalen Turnierwochen des CCC. Es ist nicht nur die perfekte Organisation, die mich beeindruckt; im Lauf der Jahre habe ich hier einige gute Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen und fühle mich quasi wie zuhause. Sollte das Wetter mitspielen, lege ich noch ein paar Runden Golf auf Plätzen ein, die zu den landschaftlich Schönsten in Europa zählen. 10 Turniere bietet das Concord bis zum 6. Oktober an, 8 davon werde ich höchstwahrscheinlich auch mitspielen. Die Strukturen sind dem Buy-in angepasst recht spielerfreundlich ausgelegt und speziell bei dem Main Event Nolimit Hold'em mit einem Buy-in von 2.000 Euro sollte auch ein ganz anständiger Preispool zusammen kommen.
Am 7. Oktober werde ich den Arbeitsplatz nach Baden, 30 km südlich von Wien, verlagern. Casinos Austria veranstaltet hier erneut ein Pokerturnier der Superlative, the Big Double genannt. Die Turnierwoche startet mit dem österreichischen Stelldichein der European Poker Tour und wird gefolgt von der 7-Card Stud Europameisterschaft. Zwei wichtige Veränderungen wurden angekündigt. Erstens wird das 7-Card Stud Turnier diesmal als deep stack im Freezeout Modus ausgetragen und ersetzt die sinnlosen Qualifier Crapshots der Vorjahre durch eine vernünftige Turnierstruktur. Zweitens hatte der Veranstalter ein Einsehen und endlich die überaus lästigen All-you-can-eat-and-drink Pakete abgeschafft. In den Vorjahren musste jeder Teilnehmer und natürlich auch eine eventuelle Begleitung dieses Ticket erwerben und finanzierte so quasi aus dem "Solidartopf" einigen Schnapsdrosseln ein sieben Tage währendes Besäufnis, wäre die große Mehrheit der Anwesenden völlig überteuerte Essens- und Getränkepreise in Kauf nehmen musste. Aber Casinos Austria hat mit ihrem übergeordneten Pokermanager Edgar Stuchly seit diesem Jahr eine wirklich kompetente Führungskraft, der vieles auch aus dem Blickwinkel der Pokerspieler sieht und die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen kann. Erste Resultate seiner Arbeit kann man schon an diesen wichtigen Änderungen erkennen. Die nächsten 16 Tage versprechen also ziemlich viel Spannung, hoffentlich auch den einen oder anderen Erfolg. Ich werde Euch also in gewohnter Weise an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Mit freundlicher Erlaubnis von: ISA-Casinos |
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Lesenswert ist neben den Berichten von der World Series of Poker 2007 in Las Vegas von Michael Keiner auch das Interview mit dem Pokerweltmeister. Oder kennen Sie schon sein Buch? |
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