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David Scharf Der überaus größte Teil des Buches beschäftigt sich mit Texas Hold 'em - limit - Cashgames, die Themen wie Turnierpoker, 7Card-Stud oder Heimspiele werden nur angestreift. Also Achtung: Wer einen Ratgeber für z.B. Turniere will, ist mit diesem Buch schlecht beraten. Der Autor erzählt quasi eine "Geschichte", wie er seinem Schwager das Pokern lehrt. Diese Erzählung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, immer wieder mit kurzen Dialogen zwischen den Beiden aufgelockert. Neben den üblichen Basics ist ein überaus ausführliches Kapitel den Starthänden, Spiel preflop und nach dem Flop gewidmet. Dieses Kapitel war für mich persönlich das mit Abstand interessanteste. Das Verständnis dafür wird wesentlich erleichtert durch zahlreiche große Grafiken (dafür die Schulnote "sehr gut"). Die Unterteilung der vielen Beispiel-Flops in "grüne", "gelbe" und "rote Flops" ist wirklich sehr anschaulich und hilfreich. Ich blättere diese Kapitel immer wieder mal durch. Viele kleine Ratschläge, wie z.B. die Empfehlung zur exakten Buchführung der Pokerkasse, das Beobachten und die Kategorisierung der Gegner, sind ebenfalls positiv hervorzuheben. Etwas ungewohnt ist die durchgehend deutschsprachige Bezeichnung für diverse üblicherweise auch bei uns englisch verwendeten Ausdrücke. So spricht der Buchübersetzer z.B. von "lebenden Karten", "einfarbig verbundene Karten", "Taschenpärchen", "Täuschen" u.ä. Da wurde meiner Meinung nach ein bisschen zuviel eingedeutscht. Resumee: Ein einfach strukturiertes, leicht zu verstehendes, preisgünstiges Pokerhandbuch mit übersichtlichen Grafiken, das den Fortgeschrittenen langweilen würde, aber für Anfänger und mäßig geübte Spieler sicher sehr hilfreich sein kann. Empfehlenswert für SmallStake-Limit-Cashgamespieler, nicht für Turnierspieler. Quelle: DC's Roulette Board |
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erschienen: 2007 |
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© Poker Board Europe 2007 |
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